
Morde Deutschland Navigationsmenü
Die Statistik zeigt die Anzahl der Mordopfer (vollendete Taten) in. erasmusmundusec9.eu › Gesellschaft › Recht & Justiz. In den folgenden 4 Kapiteln finden Sie schnell zu den wichtigsten 32 Statistiken aus dem Thema "Mord". Statistiken zum Thema. Überblick; Mord in Deutschland. Mord ist in Deutschland ein von § des Strafgesetzbuches (StGB) erfasster Tatbestand des materiellen Strafrechts, der mit dem Strafmaß der lebenslangen. Die Statistik der Tötungsrate nach Ländern (auch Mordrate oder Homizidrate genannt) zeigt die Es existieren zwar keine Statistiken für Morde über Jahrhunderte. Allerdings gibt es Deutschland Deutschland, 1,5, 1,7, 1,2, 1,1, 1,0, 0,8. Uwe Erichsen Morde in Deutschland: Zwei Krimis BookRix GmbH & Co. KG München Morde in Deutschland: Zwei Kriminalromane von Uwe Erichsen. Die Farben der Bundesländer in der Deutschlandkarte* geben einen ersten Anhaltspunkt auf die Kriminalitätsbelastung pro Einwohner der einzelnen.

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Andererseits ist umstritten, ob Arglosigkeit zumindest die Fähigkeit zu einem tatsächlichen Sicherheitsgefühl voraussetzt.
Während erstere Frage weitgehend verneint wird, fallen die Ansichten zur zweiten Frage differenziert aus. Dem Erfordernis einer restriktiven Anwendung entsprechend wird Heimtücke nur darin erkannt, dass der Täter sich eine konkrete Situation zunutze macht, die zur Arglosigkeit des Opfers führt.
Dementsprechend wird Kleinkindern, Bewusstlosen und Schwerstkranken die Fähigkeit zur Arglosigkeit im Sinne des Mordparagrafen nahezu einhellig abgesprochen, da sie aufgrund ihres Zustandes ständig arglos sind.
Im Falle Bewusstloser und Schlafender wird zum Teil jedoch danach differenziert, ob das Opfer sich in der Erwartung, dass ihm nichts geschehe, niedergelegt hat.
Das Opfer muss in seiner Abwehrbereitschaft also erheblich eingeschränkt worden sein. Vor allem seitens der herrschenden Lehre wurde vorgeschlagen, an dieses Ausnutzungsbewusstsein erhöhte Anforderungen zu stellen.
Demnach erfordere ein Heimtückemord ein besonders hinterhältiges und verschlagenes Vorgehen. Dem wird seitens Vertretern der Verwerflichkeitskonzeption die Definition der Heimtücke als besonders verwerflicher Vertrauensbruch entgegengesetzt oder bisweilen auch beide Ansätze miteinander kombiniert.
Da diese Definition insbesondere die Tötung eines sogenannten Haustyrannen zwingend als Mord einstuft, konnte sie sich kaum durchsetzen.
Das Mordmerkmal der Grausamkeit kennzeichnet eine Tötungshandlung, bei der dem Opfer besondere Schmerzen oder Qualen bereitet werden.
Das ist etwa der Fall, wenn der Täter das Sterben des Opfers gezielt verlangsamt z. Kreuzigung des Opfers, Folter. Rechtsprechung sowie Vertreter der Verwerflichkeitskonzeption fordern darüber hinaus eine gefühllose, unbarmherzige Gesinnung des Täters.
Vertreter dieser Position halten die zusätzliche Gesinnungsanforderung daher für überflüssig. Als Mord gilt auch die Tötung unter Einsatz eines gemeingefährlichen Mittels.
Dieses ist dadurch gekennzeichnet, dass es in der konkreten Tatsituation eine Mehrzahl von Menschen an Leib und Leben gefährden kann, weil der Täter die von ihm ausgehende Gefahr nicht beherrschen kann.
Dies sollte jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Art und Intensität der hervorzurufenden Gefahr umstritten ist. Insoweit hat sich auch noch keine einheitliche Richtung in der Rechtsprechung herausgebildet.
Auch hinsichtlich des gemeingefährlichen Tatmittels fordern Vertreter der Verwerflichkeitskonzeption, wie die Rechtsprechung eine zusätzliche subjektive Anforderung.
Sie sehen die Strafschärfung dann in einer besonderen Rücksichtslosigkeit des Täters begründet. Zum Teil wird hierin ein Sonderfall der niedrigen Beweggründe gesehen.
Geht das Urteil davon aus, der Angeklagte habe eine andere Straftat verdecken wollen als noch in der Anklage angenommen, erfordert dieser Austausch der Bezugstat bei Verdeckungsmord einen gerichtlichen Hinweis gem.
Die Ermöglichungsabsicht ist ein unumstrittenes Mordmerkmal. Ihre Legitimität wird sowohl von der Verwerflichkeits-, als auch von der Gefährlichkeitskonzeption darauf gestützt, dass der Täter ein Menschenleben vernichtet, um weiteres Unrecht zu begehen.
Erforderlich ist insoweit, dass es dem Täter bei der Tötung darum geht, die Verwirklichung einer anderen Straftat zu fördern. Tötet er einen Menschen, um eine Tat, die er irrig für strafbar hält, zu ermöglichen, handelt es sich um einen Mord.
Umgekehrt handelt es sich auch dann um keinen Mord, wenn er einen Menschen wegen einer geplanten Tat tötet, die er irrig für nicht strafbar hält.
Erhebliche Schwierigkeiten bereitet hingegen das Mordmerkmal der Verdeckungsabsicht. Seine Begründung sieht der Bundesgerichtshof mit den Vertretern der Verwerflichkeitskonzeption darin, dass es sich um einen Sonderfall der niedrigen Beweggründe handele.
Konkret instrumentalisiere der Täter auch hier das Leben von Menschen für egoistische Ziele. Stattdessen sehen Vertreter der Gefährlichkeitskonzeption das Mordmerkmal dadurch gerechtfertigt, dass dem Täter die Vernichtung eines Menschenlebens als probates Mittel erscheint, sich seiner strafrechtlichen Verantwortlichkeit zu entziehen.
Ausgesprochen umstritten ist jedoch, ob ein Mord wegen Verdeckungsabsicht durch Unterlassen begangen werden kann, wenn der Täter keine Hilfe herbeiholt, um nicht von Dritten als Täter erkannt zu werden und so den Tod seines Opfers verursacht.
Während der Bundesgerichtshof früher betonte, dass das Nichtaufdecken einer Tat kein Verdecken sei, [66] hat er diese Rechtsprechung zwischenzeitlich aufgegeben.
Die Rechtsprechung verneint diese Frage und sieht einen Mord in Verdeckungsabsicht etwa auch dann als gegeben an, wenn der Täter durch die Tötung etwa Racheakte des Opfers verhindern will.
Diese beschränken sich jedoch nicht allein auf die Strafandrohung, sondern erstrecken sich insbesondere auch in den prozessualen Bereich hinein:.
Das Gesetz ordnet für Mord ausdrücklich und zwingend die lebenslange Freiheitsstrafe an. Im Hinblick auf eine spätere Strafaussetzung zur Bewährung muss das Gericht deshalb gem.
In der Praxis wird hiervon jedoch nur selten und meist nur bei Heimtückemorden Gebrauch gemacht. Für die Aburteilung eines Mordes ist gem.
Gegen ihr Urteil ist keine Berufung möglich, allerdings kann Revision eingelegt werden. Bis betrug die Frist für die Verfolgungsverjährung für Mord 20 Jahre.
Stirbt der Täter, werden laufende Verfahren lediglich strafrechtlich dauerhaft gehemmt , sodass gegen Dritte als Mittäter weiter ermittelt werden kann.
Vor allem seit im Urteil gegen John Demjanjuk festgestellt wurde, dass für eine Verurteilung kein Nachweis einer unmittelbaren Beteiligung an einem Tötungsdelikt in einer Vernichtungsstätte zu erbringen ist, gewinnt die Vorschrift an Bedeutung.
Auch das Verfahren gegen Oskar Gröning wurde auf sie gestützt. Da jedoch nur noch wenige Täter aus der NS-Zeit leben, wird immer wieder gefordert, die besondere Verjährungsregelung aus Gründen des Rechtsfriedens abzuschaffen.
Insoweit kommen zwei Möglichkeiten in Betracht: [72]. Grundsätzlich wird auch ein Mordversuch mit lebenslanger Freiheitsstrafe bestraft und unterliegt derselben Verjährungsregel.
Wie ein Anstifter oder Täter zu bestrafen sind, wenn sie das Mordmerkmal selbst nicht verwirklichen, ist Gegenstand eines Grundsatzstreites zwischen Rechtsprechung und herrschender Lehre.
Grundsätzlich sind im deutschen Strafrecht eine Haupttat und die Teilnahme an derselben akzessorisch. Das bedeutet, dass sich die Anstiftung oder Beihilfe zu einer Tat nach der Strafbarkeit der Haupttat richtet.
Begründen besondere persönliche Merkmale erst die Strafbarkeit, müssen sie demnach auch bei einem Anstifter oder Beihelfer selbst vorliegen.
Andernfalls muss die Strafe gem. Fallgruppe ein. Verwirklicht der Täter hingegen ein Mordmerkmal der zweiten Fallgruppe, muss sich dies der Teilnehmer zurechnen lassen.
Der Milderungsmöglichkeit setzt die Rechtsprechung jedoch selbst auch Grenzen. Keine Milderung ist nämlich bei Anstiftung bzw.
Beihilfe zu Totschlag möglich. Um dies zu verhindern, erwägt der Bundesgerichtshof eine entsprechende Sperrwirkung.
Da er diese jedoch nicht verdiene, macht der Bundesgerichtshof auch hier eine Ausnahme. Die Lehre begreift alle Mordmerkmale hingegen als Strafschärfungsgründe.
Hinsichtlich tatbezogener Mordmerkmale führt dies zu keinen abweichenden Ergebnissen. Die Strafe verschärfende Tatbestandsmerkmale müssen demnach von jedem Tatbeteiligten selbst verwirklicht werden.
Beihilfe zu Mord bestraft werden, wenn der Täter nur einen Totschlag begeht, während der Teilnehmer selbst ein Mordmerkmal verwirklicht.
Die vom Bundesgerichtshof entwickelten Ausnahmen sind hiernach nicht nötig, da sich ihr Ergebnis bereits durch die Anwendung des Gesetzes ergibt.
Abgesehen vom umstrittenen Verhältnis zum Totschlag , das Gegenstand erheblicher Kritik am Mordparagrafen ist, ist der Mord von mehreren anderen Delikten abzugrenzen und kann mit ihnen gleichzeitig verwirklicht sein:.
Da ein Mord nur an einem bereits geborenen Menschen begangen werden kann, ist ein Schwangerschaftsabbruch kein Mord im juristischen Sinne.
StGB unter Strafe gestellt. Dies macht es jedoch erforderlich, eine klare Grenze zwischen beiden Delikten zu ziehen, als welche sich das Einsetzen der Eröffnungswehen etabliert hat.
Die Anwendbarkeit des Mordes endet mit Eintritt des Hirntodes. Ab diesem Zeitpunkt kann unter anderem eine Verletzungshandlung am Leichnam wegen Störung der Totenruhe gem.
Ferner erfordert der Mord mindestens Eventualvorsatz hinsichtlich der Tötung eines Menschen und der Verwirklichung der Mordmerkmale.
Handelt der Täter zwar mit Tötungsvorsatz, ohne sich jedoch der Verwirklichung eines Mordmerkmals bewusst zu sein und ohne dies zu wollen, macht er sich nur wegen Totschlags strafbar.
Verursacht ein Täter ohne jeglichen Schädigungsvorsatz den Tod eines Menschen, so kann er nur wegen Fahrlässiger Tötung gem. Dementsprechend wird insbesondere auch die Tötung gegnerischer Soldaten im Rahmen militärischer Auseinandersetzungen — auch vom Kriegsvölkerrecht — nicht als Mord angesehen.
Verwirklicht der Täter mehrere Mordmerkmale durch dieselbe Handlung, so handelt es sich nur um verschiedene Begehungsformen desselben Delikts.
Mord und Totschlag können tateinheitlich begangen werden. So begeht der Täter einen versuchten Mord, wenn er in der irrigen Vorstellung handelt, ein Opfer heimtückisch zu töten, und verwirklicht tateinheitlich einen vollendeten Totschlag, wenn das Opfer tatsächlich stirbt.
Besondere Probleme bereitet das Verhältnis zu Körperverletzungsdelikten. Heute gilt als allgemein anerkannt, dass die Körperverletzung notwendiges Durchgangsstadium für einen Mord ist.
StGB als subsidiäre Strafvorschriften verdrängt werden. Insoweit handelt es sich auch hier um einen Fall der Tateinheit.
Schon für die Germanen lässt sich eine Differenzierung zwischen Tötungen in böser Absicht und aus Versehen nachweisen.
Schon ab republikanischer Zeit unterschieden die Römer nämlich zwischen einer Tötung mit Vorbedacht propositum und im Affekt impetus.
Sie wird von der Populärkultur bis heute in der häufig starken Fokussierung von Krimis auf das sog. Das Strafgesetzbuch des Norddeutschen Bundes wurde redaktionell überarbeitet als Reichsstrafgesetzbuch erlassen.
Es bestimmte für die Straftaten gegen das Leben:. Wer vorsätzlich einen Menschen tödtet, wird, wenn er die Tödtung mit Ueberlegung ausgeführt hat, wegen Mordes mit dem Tode bestraft.
Wer vorsätzlich einen Menschen tödtet, wird, wenn er die Tödtung nicht mit Überlegung ausgeführt hat, wegen Todtschlages mit Zuchthaus nicht unter fünf Jahren bestraft.
So protestierte der Limburger Bischof Antonius Hilfrich am September [92] grundlegend neu konzipiert:.
Wer einen Menschen vorsätzlich tötet, ohne Mörder zu sein, wird als Totschläger mit lebenslangem Zuchthaus oder mit Zuchthaus nicht unter fünf Jahren bestraft.
Damit war nicht mehr die Tat, sondern die Gesinnung des Täters selbst Anknüpfungspunkt für die Strafe. Die Tat selbst diene als Spiegelbild der inneren Gesinnung des Täters.
Grundlage hierfür wurde die ursprünglich von Franz von Liszt propagierte und dann vor allem von der Kieler Schule um Georg Dahm und Friedrich Schaffstein entwickelte Tätertypenlehre.
Sie wurde von Roland Freisler aufgegriffen und so modifiziert, dass der Tätertyp normativ zu bestimmen war: In der Praxis sollte die jeweilige Einzeltat mit der Verhaltenserwartung an einen tatbestandstypischen Täter verglichen werden.
Da von diesem Tätertyp in der Volksvorstellung eine intuitive Idee existiere, habe der Gesetzgeber ihn …. Er hat ihn ganz einfach hingestellt.
Damit der Richter ihn ansehen und sagen kann: Das Subjekt verdient den Strang. Den Richtern wurde damit die Aufgabe zugewiesen, im Urteil vor allem den Tätertyp des Angeklagten festzustellen.
Als Kriterium zur Feststellung des Tätertyps zog die Rechtsprechung daher auch vor allem die Verwerflichkeit der Tat und nicht die Verwirklichung der in Absatz 2 genannten Beispiele heran.
Erst kam es zu einer gesetzgeberischen Reform , in deren Zuge das Überlegungsprinzip wieder eingeführt wurde. Es wurde allerdings um weitere sozialethische und politische Kriterien, vor allem zur Legitimation der Todesstrafe, erweitert.
Das neue Gesetz bestimmte:. Auch in der Bundesrepublik Deutschland galt das Reichsstrafgesetzbuch nunmehr unter dem Namen Strafgesetzbuch fort.
Allerdings war im Westen bereits seit Inkrafttreten des Grundgesetzes die Todesstrafe abgeschafft Art. Die entsprechende Anpassung des Strafgesetzbuches erfolgte dann aber erst Man ersetzte die Todesstrafe in Absatz 1 durch die lebenslange Freiheitsstrafe.
Seitdem gilt der Mordparagraf, abgesehen von redaktionellen Überarbeitungen, unverändert fort. Wegweisend hierfür wurde ein Urteil des Bundesgerichtshofes vom September Damit wurden die bisher der Verdeutlichung eines Tätertyps dienenden Regelbeispiele des Absatz 2 zu feststehenden Tatbeständen aufgewertet.
Vor allem jedoch bezogen sich die in Absatz 2 genannten Merkmale auf die Tat, nicht mehr auf den Täter.
Diese tatstrafrechtliche Uminterpretation des Mordparagrafen setzte sich in der Folge in Rechtsprechung und Rechtswissenschaft durch.
Gleichwohl ergeben sich aus der Diskrepanz zwischen täterstrafrechtlicher Konzeption und tatstrafrechtlicher Interpretation der Norm die zahlreichen dogmatischen Probleme, sowie die schwierige Vereinbarkeit mit dem Schuldprinzip.
Diese ist zum Teil in der Entstehung seiner heutigen Konzeption während des Dritten Reiches begründet, hat ganz überwiegend aber auch sachliche Gründe.
Hierzu gehört zum einen die ausufernde Kasuistik , die es zunehmend erschwert in Urteilen den Erfordernissen von Einzelfallgerechtigkeit und Rechtssicherheit zu entsprechen.
Zum anderen wird kritisiert, dass das Gesetz selbst nicht deutlich mache, ob der Strafgrund für den Mord in der Verwerflichkeit oder in der Gefährlichkeit der Tat liegen soll.
Dementsprechend fehlt insbesondere ein Leitprinzip, an dem sich seine Auslegung orientieren könne, was zu den erheblichen Abweichungen in der Dogmatik führt.
Vor allem gründet sich die Kritik in den dogmatischen Ungereimtheiten, die sich aus der tatstrafrechtlichen Interpretation der als Täterstrafrecht konzipierten Norm ergeben.
Dementsprechend konzipierte er Mord und Totschlag als je eigenständige Delikte. Es sollte sich um zwei eigenständige Tatbestände handeln, die nebeneinander stehen und je eine Strafe begründen.
Hiergegen regt sich seitens der Lehre jedoch heftigste Kritik. Da der Tatbestand des Totschlags sich mit Tatobjekt und Tathandlung des Mordes deckt, sind sämtliche Unrechtsmerkmale des Totschlags im Mord enthalten.
Ebendies kennzeichnet typischerweise die Qualifikation. Daher wird der Mord im überwiegenden Schrifttum nicht als eigenständiges Delikt, sondern als besonders schwerer Fall des Totschlags angesehen.
Eine Gesamtwertung der Tat ist damit gerade nicht mehr möglich. Vor allem zur Lösung dieser zweiten Problematik haben sich verschiedene Lösungsansätze entwickelt:.
Hierzu gehört die allgemein anerkannte restriktive Anwendung des Mordparagrafen. Sie wird von Vertretern der Verwerflichkeitskonzeption durch die Subjektivierung der Mordmerkmale erreicht.
Juristisch ist ebendies jedoch problematisch, da sie sich mit keiner der anerkannten Auslegungsmethoden begründen lässt.
Zum Teil wird auch der Vorsatz hinsichtlich des Mordmerkmals verneint, wie etwa im prominenten Fall der Marianne Bachmeier. Die vor allem vom Bundesgerichtshof entwickelte Rechtsfolgenlösung stellt eine richterliche Rechtsfortbildung dar.
Nach ihr soll eine Strafminderung gem. Obgleich vom Bundesverfassungsgericht akzeptiert, sieht sich diese Lösung heftigster Kritik ausgesetzt.
Als problematisch wird weiterhin empfunden, dass eine Verurteilung des Täters im Rahmen der Rechtsfolgenlösung dennoch wegen Mordes erfolge und insofern eine stigmatisierende Wirkung habe.
Vor allem von Vertretern der Verwerflichkeitskonzeption wurde als alternative Rechtsfortbildung die Lehre von der Typenkorrektur entwickelt. Nach ihr sollen die Folgen der Tätertypenlehre korrigiert werden, indem trotz Verwirklichung eines Mordmerkmals eine Gesamtwertung der Tat erfolgt.
Hinsichtlich der Einzelheiten haben sich zwei Lager ausgebildet. Vertreter der positiven Typenkorrektur fordern, dass neben die Verwirklichung eines Mordmerkmals Umstände treten, die die Tötung als besonders verwerflich erscheinen lassen.
Dagegen versteht die negative Typenkorrektur die Mordmerkmale in Absatz 2 als Regelbeispiele , die hinsichtlich der Verwerflichkeit der Tat eine Indizwirkung haben.
In der Praxis konnten sich beide Ansätze jedoch nicht durchsetzen. Konkrete Formen nimmt das Gerechtigkeitsproblem vor allem hinsichtlich einzelner Mordmerkmale an:.
Deshalb sollte es ein verschlagenes, hinterlistiges Vorgehen, das man vor allem Juden zusprach, besonders hart bestrafen.
Heute führt es vor allem bei Haustyrannenmorden zu wenig schlüssigen Ergebnissen. Ein körperlich überlegener Ehepartner könnte so den anderen Partner zu Tode prügeln und wäre dennoch nur wegen Totschlags strafbar.
Stark kritisiert wird auch das Merkmal der niederen Beweggründe, das eine ausgesprochen abstrakte Generalklausel darstellt.
Dies gilt zumal, da der Bundesgerichtshof [] das Eingreifen dieses Mordmerkmals für in der Revision nur eingeschränkt überprüfbar hält. On 9 June the murderers struck for the third time in Nuremberg.
He was found dead at approximately with five gunshot wounds. Witness statements led Police to believe he had been killed between and On 15 June between and locksmith Theodoros Boulgarides was killed in his shop in the vicinity of the other murder in Munich.
Boulgarides left a wife and two daughters; he was the second murder victim in Munich. A Greek, he was the first non-Turk to die.
On the occasion of this murder an agent of the Hessian Office for the Protection of the Constitution was present. The agent claimed first to have left the premises shortly before the murder, but later changed his statement when presented with evidence of witnesses who had seen him present when the murder happened.
His involvement with the case gave rise to suspicions that government agencies might be linked to the organisation responsible for the murders. Kiesewetter, age 22, was killed and her partner was critically wounded but survived with no memory of the attack.
Both were shot involving directly aimed headshots at point blank range while sitting in the patrol car with the shooters approaching their vehicle from both sides.
Kiesewetter died on site; her male partner was in a coma for several weeks. The duty-pistols of Kiesewetter and her partner were found on 4 November at the caravan where Böhnhardt and Mundlos died, giving rise to the belief that this attack was linked to the Bosphorus murder series.
Originally, suspicions surrounded the family and friends of the victims. In November , German Chancellor Angela Merkel stated that "the cold-blooded murders of nine immigrant shopkeepers by Neo-Nazis is an inconceivable crime for Germany and a national disgrace".
Beate Zschäpe turned herself into police after setting fire to the apartment that she shared with Uwe Mundlos and Uwe Böhnhardt in Zwickau , Saxony.
At this time, a video began circulating amongst German media in which the cartoon character the Pink Panther linked all of the unsolved crimes to the neo-Nazi group Zschäpe, Mundlos, and Böhnhardt founded named the National Socialist Underground.
The NSU murder trial began on 6 May On 13 November the trial concluded its evidence and examination phase and moved on to the closing statements phase.
On trial were:. In her defense, Zschäpe's attorneys argued that she is innocent and had no part in the murders they say were committed by Mundlos and Böhnhardt.
Zschäpe maintained her silence for more than two years and told her version of the events in form of a written statement read by one of her attorneys in December In it, she expressed regret to the victims' families that "she was unable to do anything to stop her associates from murdering their loved ones.
One of the more controversial subjects to come to light during the NSU murder trial is the level of cooperation and support that neo-Nazi informants and organizations receive from the Federal Office for Protection of the Constitution BfV , Germany's domestic security agency.
The BfV began cultivating informants from Germany's neo-Nazi groups in the early and mids to deal with the rise in anti-immigrant crime like the Rostock-Lichtenhagen riots of At the trial, members of the BfV admitted to shredding files on NSU informants after the crimes of the terrorist group were exposed.
In December , five German police officers were suspended from their posts after Seda Basay-Yildiz , a Turkish-German lawyer who had defended the family of one of the victims of the NSU, was faxed a death threat against her two-year-old daughter.
The fax was signed "NSU 2. The phones of the police officers who were on duty at the moment were confiscated, and it was found that many were exchanging racist and far-right messages in a group chat, [31] and posting pictures of Hitler and swastikas.
Until German police and intelligence services denied the racist motivation of the murders and instead treated immigrant families as suspects, [33] accusing the victims of being involved in the drug trade and their relatives of withholding information that could help solve the crimes.
According to Amnesty International , families of the victims, and minority communities as a whole, became the target of police suspicions "despite the absence of reasonable grounds for believing that they are involved in the crimes.
His daughter was also asked if she ever suffered sexual abuse at the hands of her father. That went on for eleven years.
My father wasn't treated like he was the victim; instead he got the blame. It was the whole of the media.
Whether it was the so-called 'kebab murders' of Turkish people or drug offenses. The press always said my father was to blame. And that's how we felt.
Relatives of the victims submitted a report to the United Nations, accusing the Bavarian police of mishandling the case due to systemic racism. For almost every murder in this case, the report says, testimony was provided by eyewitnesses that the perpetrators had a "German appearance," and their descriptions matched those of Mundlos and Böhnhardt.
The police, however, failed to pursue that line of investigation. The police also blamed people of the Roma community for the death of the German policewoman despite the lack of any clue in that direction.
A psychological report cited by the police in the investigation of this case contains racist remarks about a Roma suspect and people from his ethnic background.
On 11 July Beate Zschäpe was found guilty of ten counts of murder, membership in a terror organization and arson, and sentenced to life imprisonment.
Her accomplices were convicted as follows:. From Wikipedia, the free encyclopedia. Redirected from Bosphorus serial murders. National Socialist Underground murders Suspects of Bosphorus serial murders.
Main article: National Socialist Underground trial. Germany portal Law portal. Deutsch Türkische Nachrichten in German. Retrieved 13 November Stern in German.
Archived from the original on 13 November Retrieved 14 November The Guardian. Retrieved 17 November
Teenager-Mord schockiert Deutschland. Teenager-Mord schockiert Deutschland. (function() { var init = function. September) der Prozess um den Mord an einem Jährigen, dessen Leiche ein Pilzsammler vor etwas mehr als einem Jahr in einem Wald im. Nach offizieller Statistik werden in Deutschland 92 Prozent aller Morde aufgeklärt. Wenn erst einmal ermittelt wird, geschieht das professionell, mit hohem. Gliederungsmerkmale: Jahre, Deutschland, Altersgruppen, Geschlecht, Tatabschluss, Straftaten(gruppen) ++ Polizeiliche Kriminalstatistik, Bundeskriminalamt.
Welche sympathische Mitteilung
Sie sind nicht recht. Ich biete es an, zu besprechen. Schreiben Sie mir in PM.
Ich entschuldige mich, aber meiner Meinung nach sind Sie nicht recht. Es ich kann beweisen. Schreiben Sie mir in PM, wir werden besprechen.