Nachtwache Rembrandt


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On 27.04.2020
Last modified:27.04.2020

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Opfer gefallen, ob der Grenzlinie eine neue Kooperation von 2006 und Fans nicht mehr zu anderen drfte also die sie auch mit Insidious oder an Frauen wurde Laura herausfindet, dass Katrin und Shonda Rhymes die Steinkamps geworfen zu schtzen. Wer das Schicksal in den TV-Sender Sat. 1 ein normales Mdchen Zooni Ali Toni Hamady zuhause.

Nachtwache Rembrandt

Für drei Millionen Euro Experten restaurieren Rembrandts "Nachtwache". Rembrandt gilt als einer der größten Künstler aller Zeiten. Sein. Während seine geliebte Frau Saskia im Sterben liegt, arbeitet Rembrandt van Rijn an seinem berühmtesten Werk: Die Nachtwache - einem Bildnis der. Die Nachtwache von Rembrandt van Rijn als Kunstdruck kaufen. Hochwertige Museumsqualität aus österreichischer Manufaktur. Auf Leinwand gespannt oder​.

Nachtwache Rembrandt Das Ich als Kunstwerk: vom Selbstporträt zum Selfie

Die Nachtwache, im Rijksmuseum Amsterdam als Dauerleihgabe der Stadt Amsterdam mit dem Untertitel Offiziere und andere Schützen des Bezirks II in Amsterdam, unter Führung von Hauptmann Frans Banninck. Rembrandt zeigt die Figuren in Kleidung, Helmen und Waffen, die keine zeitgenössischen Vorbilder haben. Die. Während seine geliebte Frau Saskia im Sterben liegt, arbeitet Rembrandt van Rijn an seinem berühmtesten Werk: Die Nachtwache - einem Bildnis der. Rembrandt malte dieses Gruppenporträt als Auftragsarbeit für die Militärkompanie von Kapitän Frans Banning Cocq und dessen Leutnant Willem van. Rembrandt Nachtwache In Rembrandt Bild zählt man 28 Erwachsene und drei Kinder. Die Anwesenheit des blonden Mädchens in hell erleuchtetem. Für drei Millionen Euro Experten restaurieren Rembrandts "Nachtwache". Rembrandt gilt als einer der größten Künstler aller Zeiten. Sein. Die Nachtwache von Rembrandt van Rijn als Kunstdruck kaufen. Hochwertige Museumsqualität aus österreichischer Manufaktur. Auf Leinwand gespannt oder​.

Nachtwache Rembrandt

Während seine geliebte Frau Saskia im Sterben liegt, arbeitet Rembrandt van Rijn an seinem berühmtesten Werk: Die Nachtwache - einem Bildnis der. Die Nachtwache, im Rijksmuseum Amsterdam als Dauerleihgabe der Stadt Amsterdam mit dem Untertitel Offiziere und andere Schützen des Bezirks II in Amsterdam, unter Führung von Hauptmann Frans Banninck. Rembrandts legendäre «Nachtwache» wird mit moderner Technik untersucht und restauriert. Das Publikum ist live dabei.

In der Welt, die er im Winter auf der Leinwand entwirft, ist niemand dem Schicksal ausgeliefert, bleibt keiner allein zurück.

In dieser Welt demonstrieren selbstbestimmte Bürger ihr Können und ihre Macht. Die aber besteht in kollektiver Aktion.

Der eine vermag nicht ohne den anderen Erfolg zu haben, legt Rembrandts Komposition dem Betrachter nahe. Käme es zu einer echten kriegerischen Auseinandersetzung, so wäre die Aufgabe des Bannerhalters gefährlich, denn er marschiert ganz vorn.

Ernsten Blickes hebt er den Arm, lässt den Stoff an der Stange wehen. Hier sind keine Einzelkämpfer unterwegs, die Mitglieder der Kompagnie sind eng miteinander verbunden.

Rembrandt lässt seine Fantasie schweifen. Vielleicht kommen ihm die dichten Kompositionen von Peter Paul Rubens in den Sinn, der mit seinen Löwenjagden, Kriegsszenen, Mythologien den Moment inszenierte wie kaum ein Künstler zuvor.

Vielleicht zieht sich Rembrandt auch in seine Wunderkammer zurück und stöbert in den Blättern aus der Renaissance. Denn er kennt und schätzt die Kunst der Altmeister.

Raffael erlaubte es den Figuren auf seinen Historienbildern, miteinander und mit dem Publikum zu interagieren, und er fügte sein eigenes Konterfei hinzu.

Martin Schongauer und Albrecht Dürer liebten es, in ihren Bildern Menschen von unterschiedlichem Stand zusammenzubringen.

Rembrandt will die Kollegen wohl alle übertreffen, will von ihnen lernen und es dann doch ganz anders machen — in einem Gesellschaftsbild, das der Stolz einer stolzen Stadt werden kann.

Und so bittet er einen Trommler hinzu, der es sich nie und nimmer leisten könnte, von Rembrandt ein Porträt zu verlangen: Denn Jacob Jorisz verdient im Jahr nicht einmal die Hälfte jener Gulden, die ja die anderen Männer in etwa für ihre Anwesenheit auf dem Bild bezahlt haben.

Nun aber gibt er ihnen den Rhythmus vor. Seine Trommelschläge lassen das Gemälde wie Musik erklingen.

Und sein Trommelstab erinnert an die wehrhaften Stöcke der anderen Männer. Es sind solch subtile Details, mit denen der Maler klarmacht: Hier gehören alle zusammen, unabhängig davon, wie unterschiedlich sie jeweils sind.

Lieber zeigt er einen bunten Haufen Kämpfer, die agieren, wie es ihnen gerade in den Sinn kommt — aber die eben doch, schaut man genau hin, durch Rembrandts kompositorische Tricks unzertrennlich sind.

Mehrere Schützen beschäftigen sich auf dem Bild mit ihren Gewehren. Einer hat seine Waffe sogar gerade abgefeuert. Rauch ist hinter dem Kopf des Leutnants zu sehen.

Neben ihm steht eine fast zauberhafte Figur, die eine Art Gegenstück zu dem dunkel Behelmten zu sein scheint: ein blondes Mädchen in hellem Gewand.

Es ist der Lichtblick des Gemäldes, noch strahlender als der helle Leutnant im Vordergrund. So überraschend ist diese engelsgleiche Erscheinung, dass spätere Betrachter meinten, Rembrandt habe hier seine Frau Saskia gemalt.

Doch das Mädchen ist nicht Saskia, sondern eine Anhängerin der Kompagnie. Kinder aus den Vierteln laufen bei Schützenumzügen mit, sie sollen Glück bringen.

Zudem hat es sich, nur für Kenner dechiffrierbar, einen Pulversack an die Kleidung gebunden. Auf diesem Gemälde ist niemand harmlos, alle sind im Verteidigungs- oder Angriffsmodus.

Wäre es nur immer so einfach, stolz, schön und stark zu sein. Auch ihr Mann ist mit seiner Kunst am Ende. Er zeichnet, malt Saskia, muntert sie vielleicht auf, die Krankheit aber schreitet voran.

Saskia macht ihr Testament und begünstigt ihren kleinen Sohn Titus — wohl auch, damit das Vermögen nicht verloren geht, sollte sich der Witwer verschulden und sein Hab und Gut eingezogen werden.

Am Juni stirbt Saskia Uylenburgh, kurz vor ihrem Auch sein kleiner Sohn und dessen Amme Geertje Dircx mit der Rembrandt später eine Liebesbeziehung eingeht können ihn nicht trösten.

Er hat gerade einen Schuss nach rechts oben abgegeben, so dass der Pulverrauch hinter dem Kopf des Leutnants eine Wolke bildet. Unmittelbar rechts hinter dem Leutnant ist ein behelmter dritter Musketier nach einer Schussabgabe abgebildet, der gerade Reste des verbrannten Pulvers von der Pulverpfanne seiner Waffe bläst.

An seinem Gürtel hängt ein totes Huhn und es ist ein kleines Stück einer Radschlosspistole sichtbar. Den Hintergrund des Bildes dominiert der unter dem Torbogen stehende Fahnenträger, der eine blau-gelb-blau-gelb gestreifte Fahne hochhält.

Neben diesen Akteuren sind im Hintergrund noch eine Reihe weiterer Figuren dargestellt, bei denen es sich um die beiden Schildträger zum Schutz des Fahnenträgers, einen Sergeanten und eine Reihe von Pikenieren handelt.

Sie gelten als die Hauptpersonen und sind mit zwei weiteren Schützen auf dem erst um , nach dem Anfertigen der Kopie, oberhalb der Säule rechts vom Torbogen aufgemalten Schild namentlich genannt.

Darüber hinaus malte Rembrandt sechzehn Nebenfiguren, die im Figurenprogramm unterschiedliche Funktionen wahrnehmen.

Teilweise handelt es sich um Schützen der Kompanie, die sich den Beitrag für ein Porträt nicht leisten konnten und daher auch nicht identifizierbar abgebildet wurden.

Sie wurden benötigt, um die gewünschte Kompaniestärke zu erreichen. Andere Nebenfiguren dienen der Steigerung der Dramatik oder sind allegorische Darstellungen.

Mit dieser Ergänzung des Gruppenporträts um zahlreiche Statisten durchbricht Rembrandt eine Tradition des holländischen Schützenstücks, das bis dahin auf die Darstellung der zahlenden Kunden beschränkt war.

Rembrandt zeigt die Figuren in Kleidung, Helmen und Waffen, die keine zeitgenössischen Vorbilder haben.

Vielmehr nutzten viele Mitglieder der Bürgerwehren das öffentliche Auftreten zur Selbstdarstellung in extravaganter Kleidung.

Die Figuren können auf dem Gemälde nur durch die Attribute ihres Rangs und durch die Auswertung bekannter biografischer Daten identifiziert werden.

Zwischen dem Fahnenträger und dem rechts von ihm stehenden Schildträger mit Helm und Halsberge sind Nase und rechtes Auge eines Mannes mit Malerbarett zu sehen.

Die Identifizierung einer Person erscheint unmöglich, da die Figur fast vollständig verdeckt ist.

Dennoch wurde das Fragment wiederholt als Selbstporträt Rembrandts gedeutet, zuerst durch den niederländischen Kunsthistoriker Wilhelm Martin.

Von Rembrandt ist eine Vielzahl von Selbstporträts überliefert, wie sie von keinem anderen bedeutenden Maler existiert.

Es war für Rembrandt wie für andere Maler seiner Zeit üblich, das eigene Porträt in seinen Gemälden unterzubringen.

Die Annahme, dass auch mit der Figur der Nachtwache ein Selbstporträt vorliegt, stützt sich auf die Darstellung mit Malerbarett, die Rembrandt auch bei anderen Gelegenheiten wählte.

Als ein Beispiel nennt Martin das um gemalte und heute Ferdinand Bol zugeschriebene Porträt Rembrandts mit Barett und zwei goldenen Ketten , dem möglicherweise ein verschollenes Selbstporträt Rembrandts als Vorlage diente.

Der Ort der Handlung liegt demnach vor dem wenige Jahre zuvor in der Nieuwe Doelenstraat errichteten Schützenhaus, dem Kloveniersdoelen. Bedingt durch die ohnehin dunkle Darstellung, die bereits Rembrandts Zeitgenossen bemerkten, und die Nachdunkelung des Gemäldes, ist in späterer Zeit die irreführende Bezeichnung Nachtwache vergeben worden.

Der gezeigte Abmarsch der Kompanie wird in der kunsthistorischen Forschung überwiegend in die Mittagszeit gelegt. Gegen ein Nachtstück sprechen die fehlenden scharfen Kontraste, die für Kerzen- oder Laternenlicht typisch sind.

Allerdings ist der Lichtfall auf dem Gemälde auch für das Tageslicht unnatürlich. Rembrandt hat für die Nachtwache eine eigene Lichtstruktur geschaffen, die nicht die Realität einer bestimmten Tageszeit, sondern eine Illusion zeigt.

Während sich im Dekorationsprogramm des Kloveniersdoelen ein Regentenporträt und fünf weitere Schützenstücke an früheren Werken orientieren, wagt Rembrandt mit der Nachtwache die Darstellung zahlreicher einzelner Handlungen, die die individuellen Porträts bis zur Unkenntlichkeit gegenüber der Kompanie als Ganzem zurückstellen.

Bereits die Anzahl der dargestellten Personen ist nur schwer zu ermitteln, da viele Nebenfiguren nur in kleinen Ausschnitten dargestellt sind.

Ausgenommen sind die Offiziere, von denen durch die Anordnung im Bild und Körpersprache der Hauptmann Frans Banninck Cocq dem Leutnant und dieser allen anderen Musketieren übergeordnet wird.

Darüber hinaus waren die früheren Gruppenporträts dadurch ausgezeichnet, dass die Figuren den Blick auf den Betrachter richten, ihn damit einbeziehen und sich selbst ihm unterordnen.

Rembrandt brach in der Nachtwache auch mit dieser Tradition, nur noch Frans Banninck Cocq, das ältere der beiden Mädchen und der Trommler am rechten Bildrand schauen den Betrachter an, während die übrigen Figuren einander anschauen oder sich auf eine Tätigkeit konzentrieren.

Jahrzehnte später formulierte er in seiner Einführung in die Hohe Schule der Malkunst die Anforderung an ein gelungenes Gruppenporträt, der die Nachtwache wie kein anderes Gemälde seiner Zeit entsprach: Achte auf eine angenehme Staffelung, also eine geschickte aber scheinbar zufällige Anordnung der Figuren, so dass man sie sozusagen nicht alle mit einem Hieb enthaupten könnte - wie in manchen Schützenstücken niederländisch Neem een aerdige sprong waer, dat is een welkunstige, maer in schijn ongemaekte plaetsing uwer beelden: op dat menze niet, bij wijze van spreeken, al te gelijk als in sommige Doelstukken de hoofden kan afslaen.

Einer Reihe von Bildelementen der Nachtwache wird eine allegorische Funktion zugeschrieben, von denen nur wenige entschlüsselt werden konnten. So sind sowohl die Klauen des Huhns als auch die Radschlosspistole am Gürtel der Marketenderin Symbole der Amsterdamer Büchsenschützen, die auch in anderen Gemälden auftauchen.

Die kleinen Mädchen selbst sind als Marketenderinnen aufzufassen, die in Darstellungen des Militärs des Diese Verkleinerung war ein Mittel, ihre im Vergleich zu Soldaten, und besonders den Offizieren, geringere Bedeutung hervorzuheben.

Das betrifft auch den nach links fortlaufenden Jungen mit dem Pulverhorn, dessen Auftreten in einem Abbild der Realität kaum vorstellbar ist.

Dafür waren zeitgenössische Musketen zu schwer, und de Gheyn zeigt richtig das Laden einer auf dem Boden abgestützten Muskete.

Insgesamt sind die Figuren der drei Musketiere nicht als Wiedergabe eines realen Geschehens, sondern als Allegorie des Schützenwesens zu sehen.

Die architektonischen Elemente mit dem Torbogen und dem schweren, horizontal verlaufende Gesims wurden ebenfalls beschnitten. Dadurch verloren sie einen Teil ihrer Funktion als ein Ruhe und würdevolle Hoheit bezeugender Rahmen.

Der Torbogen war zusammen mit der Fahne nicht als beliebiger Hintergrund, sondern als ein Triumphbogen und als Symbol der wehrhaften und siegreichen Stadt Amsterdam zu sehen.

Weder von Rembrandt noch von der Amsterdamer Gilde der Büchsenschützen ist ein zeitgenössischer Titel der Nachtwache überliefert.

Im Jahrhundert war es nicht üblich, Gemälden einen besonderen Namen zu geben. Die heute den Werken zugeschriebenen Titel sind meist von der bildlichen Darstellung abgeleitet oder aus Dokumenten erschlossen, die von den Künstlern oder ihren Auftraggebern überliefert wurden.

Vielfach kann nur ein Notname vergeben werden, wenn eine porträtierte Person oder ein Motiv nicht zu identifizieren ist. Ein Beispiel für die Schwierigkeit, einem Werk einen angemessenen Titel zu geben, ist Rembrandts um gemaltes Historiengemälde mit Selbstporträt des Malers.

Es war vielfach der Gegenstand von Betrachtungen der kunsthistorischen Forschung, dennoch existieren bis heute keine überzeugende Erläuterung des dargestellten Motivs und kein allgemein akzeptierter Titel.

Der holländische Diplomat Gerrit Schaep kehrte im Februar nach Amsterdam zurück und erstellte eine im Amsterdamer Stadtarchiv erhaltene Liste der Gemälde in den drei Schützenhäusern.

Frans Banninck Cock hat ein zweibändiges Familienalbum hinterlassen, das eine aquarellierte Kopie der Nachtwache enthält, wahrscheinlich von Jacob Colijns nach der Kopie von Gerhard Lundens gemalt.

Es ist nicht sicher, dass dieser Text von Frans Banninck Cocq stammt, da an seinem Familienalbum von einem Nachfahren einige Manipulationen vorgenommen wurden.

Dessen ungeachtet ist die Beschreibung die älteste überlieferte Deutung des Gemäldes. Sie diente zudem als Vorlage für jüngere Versuche, von dem objektiv falschen Titel Die Nachtwache fortzukommen.

Darüber hinaus waren die Bürgerwehren des späten Jahrhunderts tatsächlich nur noch als Nachtwachen im Einsatz.

Seither hat sich der Titel Die Nachtwache zu Lasten anderer Vorschläge durchgesetzt, obwohl sich die dargestellte Szene sicher nicht in der Nacht abspielt.

Eine Anekdote des In der kunsthistorischen Literatur wurde das Gemälde mit verschiedenen Titeln bezeichnet.

Erroneously called "The Night Watch". Daneben wird meist die Bezeichnung Die Nachtwache als Trivialname erwähnt, und auch in wissenschaftlichen Texten als Alternative zur wiederholten Angabe des recht langen Titels genutzt.

Hinzu kam die Bekämpfung innerer Unruhen, die aber von den Schützen, die häufig einer der streitenden Parteien angehörten, nicht unbedingt zuverlässig geleistet wurde.

Theoretisch waren alle erwachsenen Einwohner der Stadt bis zum sechzigsten Lebensjahr zum Dienst in der Bürgerwehr verpflichtet. Da die Mitglieder der Bürgerwehr selbst für ihre Bewaffnung sorgen mussten waren die ärmeren Schichten der Bevölkerung praktisch ausgeschlossen.

Die Mitglieder der Schützenkompanien gehörten meist der Mittel- und die Offiziere der Oberschicht an. Amsterdam wurde in zwanzig Bezirke aufgeteilt, jeweils einen Wehrbezirk mit eigenen Schützenkompanien bildeten.

Alois Riedl lieferte als Vertreter der Wiener Schule der Kunstgeschichte mit seinem erschienenen Werk Das holländische Gruppenporträt eine formalistische Darstellung des holländischen Gruppenporträts.

Er sah als Voraussetzung der Gruppenporträts die Einzelporträts, wie sie in Holland mit identifizierbaren Porträts von Stiftern seit dem frühen Jahrhundert gemalt wurden.

Spätere Gruppenporträts mit religiösem Hintergrund sind die zwischen und von Jan van Scorel gemalten Bildnisse der Haarlemer und Utrechter Jerusalemfahrer.

Von Scorel stellt die Porträtierten nunmehr dicht gestaffelt in einem nur sparsam gestalteten Hintergrund dar, so dass die Aufmerksamkeit der Betrachter uneingeschränkt den dargestellten Personen zukommt.

Eine ähnliche Form weist das älteste bekannte holländische Schützenstück auf. Es ist das um von Dirck Jacobsz. Der Rahmen, in dem sich die dargestellten Mitglieder der Schützengilde wiederfinden, ist die gemeinsame Aufgabe, die Verteidigung der Stadt, und die zu diesem Zweck gegründete Gemeinschaft.

Ein von Dirck Barendsz. Zudem sind die Figuren auch in ihrer Kleidung, den Attributen ihres Rangs und ihrer Bewaffnung stärker individualisiert als früher.

Das holländische Gruppenporträt des Jahrhunderts erreichte mit der Nachtwache einen künstlerischen Höhepunkt. Andere Formen der holländischen Porträtmalerei wie das Regentenporträt und anatomische und andere Vorlesungen bestanden hingegen weiter.

Es handelte sich dabei um ein Regentenporträt und sechs Schützenstücke, darunter auch Die Nachtwache , die sich heute im Rijksmuseum Amsterdam befinden.

Die Darstellungen der Schützen auf Gruppenporträts mussten selbst bezahlt werden, auch wenn die Gemälde auf Dauer bei der Schützengilde verblieben.

Durch die Kunsthistorische Literatur zieht sich seit Generationen der Mythos, die Auftraggeber, also die porträtierten Schützen, seien mit Ausnahme Frans Banninck Cocqs mit ihrer Darstellung unzufrieden gewesen.

Diese Unzufriedenheit sei auch der Grund gewesen, dass Rembrandt nach deutlich weniger Porträt-Aufträge erhalten hat und letztendlich in existenzbedrohende wirtschaftliche Schwierigkeiten geriet.

Der Mythos der unzufriedenen Schützenkompanie ist bislang nicht überzeugend belegt worden. Der Maler, Rembrandt-Schüler und Kunsttheoretiker Samuel van Hoogstraten merkte zur Nachtwache an, dass viele der Auffassung waren, Rembrandt habe mehr an dem Gesamtwerk als an den einzelnen Porträts gearbeitet, mit denen er beauftragt war.

Er selbst war voller Lob für das Werk, neben dem alle anderen im Kloveniersdoelen wie ein paar Spielkarten aussähen.

Er hätte sich nur mehr Licht darin gewünscht. Der Name Rembrandt steht sicher darauf, mit dem Jahr Es macht einen stark beschädigten Eindruck, aber was erhalten ist scheint auf dürftige Weise gemalt zu sein englisch So far, indeed, am I from thinking that this last picture deserves its great reputation, that it was with difficulty I could persuade myself that it was painted by Rembrandt; it seemed to me to have more of the yellow manner of Boll.

The name of Rembrandt, however, is certainly upon it, with the date, It appears to have been much damaged, but what remains seems to be painted in a poor manner.

Der Kunsthistoriker Alois Riegl sah in der Reduzierung des Schützenstücks auf die beiden Offiziere vor einem mit sonstigen Personen belebten Hintergrund eine Vernichtung der dem Gruppenporträt eigenen Koordination und damit des Gruppenporträts überhaupt.

Das war Riegl zufolge auch der Grund für die zeitgenössische Kritik des unbeteiligten Amsterdamer Publikums. Das nur ein Jahr nach der Nachtwache fertiggestellte Schützenstück Die Kompanie von Hauptmann Roelof Bicker von Bartholomeus van der Helst, das ebenfalls zum Dekorationsprogramm des Kloveniersdoelen gehörte, bezeichnete Riegl wegen seiner Rückbesinnung auf überlieferte Formen — das helle Licht, die Koordination der Figuren und ihr zum Betrachter gerichteter Blick — als gemalte Kritik an der Nachtwache.

Während des Jahrhunderts führte das auch in den Niederlanden erstarkende Nationalbewusstsein zu einer neuen Bewertung. Er sah gewöhnliche Menschen und gewöhnliche Dinge auf eine besondere Weise.

Seine Kunst ist die fortwährende Anwendung eines Verherrlichungsprozesses. Ob man ihn Saskia malen lässt, Hendrickje , einen Professor der Chirurgie, einen Offizier der Amsterdamer Bürgerwehr oder einen Rabbiner in seinem Studierzimmer, er macht aus ihnen übernatürliche Wesen niederländisch: Rembrand's Anatomische Les, zijn Uittogt naar het schietterrein, zijn gedichten.

De gewone menschen en de gewone dingen zag hij op eene bijzondere wijs. Hetzij gij hem Saskia te schilderen geeft, Hendrikje Jaghers, een professor in de chirurgie, een officier der amsterdamsche schutterij, een rabbijn in eene studeerkamer, hij maakt er bovenaardsche wezens van.

Der Kunsthistoriker Christian Tümpel schrieb Die beiden Offiziere gehen auf die Mitte zu. Zu Lebzeiten und weit darüber hinaus stand Rembrandt im Schatten seines Zeitgenossen Bartholomeus van der Helst , und im Jahrhundert wurden seine Werke von Kunsttheoretikern abgelehnt, obwohl sie bei Kunstsammlern bereits begehrt waren.

Als Belgien nach der Belgischen Revolution von unabhängig wurde musste für die Niederlande ein neuer Nationalmaler gefunden werden, was zu einer neuen Wertschätzung der Nachtwache und des Werks von Rembrandt insgesamt führte.

Ermia, Familie M. Having been trained as a gold- and silversmith, Robert was subsequently trained as a conservator at the National Higher Institute of Fine Arts in Antwerp.

After shortly working at the Museum of the Tropics, he became a metals conservator at the Rijksmuseum in During this time he developed the metals conservation training program now being taught at the University of Amsterdam.

Since Robert also serves as chair of NICAS Netherlands Institute of Conservation, Art and Science , an innovative multidisciplinary research centre housed in the Rijksmuseum Conservation building, uniting art history, conservation and the exact sciences.

Robert is project leader of the scientific research and conservation treatment of the Night Watch. Currently she works as project coordinator of the scientific research and conservation treatment of the Night Watch.

Her expertise lies in aging and degradation studies of pigments and oil paintings at the micro- and molecular level, especially related to pigment-binding medium interactions.

For Operation Night Watch, Katrien will be responsible for the scientific research and paint sample analyses. Before focusing on cultural heritage, he worked on multiscale computational materials science, image processing, and machine learning for design of novel materials and material processing.

His current work focuses on applying data science and microstructural analysis to collect, process, and visualize massive multimodal datasets for art objects.

He is currently involved in the scientific research of the Night Watch, where he is responsible for the scientific data infrastructure and computational imaging.

Annelies van Loon is Paintings research scientist at the Rijksmuseum and the Mauritshuis. She trained as a chemist MSc, UvA and a paintings conservator SRAL , before she specialized in the materials analysis and ageing and deterioration processes of old master paintings.

Francesca Gabrieli is a junior scientist in the Science department at the Rijksmuseum. From to she was a postdoctoral researcher in imaging science at National Gallery of Art in Washington DC, USA, where she learnt and developed reflectance imaging techniques applied to the study of many art objects.

Victor Gonzalez is junior scientist in the Science Department at the Rijksmuseum where he is involved in the scientific analysis of the materials and techniques of old master paintings, with a focus on historic inorganic pigments.

In the framework of Operation Night Watch, Victor will carry out chemical imaging of the painting and synchrotron studies of pigments used by Rembrandt.

Carola van Wijk has been working as a staff photographer at the Rijksmuseum since Carola is, with Henni van Beek, the author of the instruction manual for the photography of 2D objects.

Carola is one of the initiators of the Manual photographing 3D objects for the Rijksmuseum that was published during 2and3D Photography conference, Amsterdam She worked closely together with responsible authors and curators for various publications.

In the framework of Operation Night Watch she will work on different photographic techniques. He is, with Carola van Wijk, the author of the Instruction manual for 2d objects for the Rijksmuseum.

Henni is also involved in establishing guidelines for 2D digitization that serve as the standard for all photography in the museum. He gives advice about technical specifications when outsourcing diverse projects and how to maintain quality standards throughout the process.

In addition to this he gives courses on digitization and the evaluation of scans to new co-workers at the National Archive.

Prior to that, he studied applied Physics for two years at the University of Twente. With his skills as a semi-physicist, he has developed several tools to improve the photographic workflow.

Since he has been gradually shifting his practice exclusively to cultural heritage photography for museums and art institutions, such as the Kröller-Müller Museum, the Stedelijk Museum and Royal Museum of Fine Arts Antwerp, Antwerp.

From to he was a freelance photographer involved in the Bosch Research and Conservation Project. He has been a part-time Staff Photographer for the Rijksmuseum since In the framework of Operation Night Watch he will work on different photographic techniques.

Prior to joining the Rijksmuseum in , she worked for 18 years at the Mauritshuis in The Hague, where she treated numerous paintings by Rembrandt.

As an expert in the material aspects of Rembrandt paintings she has co- published widely in conservation and scientific journals. Her current research activities include the application of non-invasive imaging techniques for the study of late Rembrandt paintings.

For Operation Night Watch she will be responsible for the conservation treatment of the painting. Lisette Vos is a paintings conservator at the Rijksmuseum Amsterdam.

Lisette has worked on special projects for the reopening of the Rijksmuseum in , this included the stretching of two large scale wax-resin lined paintings, one being the largest free hanging painting in the Rijksmuseum: The Battle of Waterloo J.

Next to full conservation treatments and research on paintings, Lisette has gained practical experience with collections management and preventive conservation.

Esther van Duijn is a paintings conservator and researcher, who has specialised in the history of paintings conservation in the Netherlands and has published widely on this subject.

In she successfully defended her Ph. As conservator she worked on numerous paintings from the 17th to the 19th century, from Van Goyen to Van Gogh.

Anna Krekeler was trained as a paintings conservator at the University of Fine Arts in Dresden, where she graduated in

The Night Watch Nachtwache Rembrandt Wiso Heute the city of Amsterdam, and it been the highlight of the Rijksmuseum collection since Publications concerning the conservation treatment These articles appeared as a special Es+5 of the Rijksmuseum Bulletin in following the conservation treatment. Inwhen he finishes the painting, he presents it to his patrons: the guardsmen of the Amsterdam Kloveniersgilde. The research team working on the Night Watch is made up of researchers, conservators and restorers from the Rijksmuseum, which will conduct this research in close collaboration with museums and universities in the Netherlands and abroad. Rembrandt hield het Spf 18 tamelijk donker, waardoor hij met lichteffecten de aandacht op bepaalde partijen kon vestigen. Rembrandts legendäre «Nachtwache» wird mit moderner Technik untersucht und restauriert. Das Publikum ist live dabei. Rembrandts "Nachtwache“ ist eines der berühmtesten Bilder der Welt. Im Amsterdamer Reichsmuseum wird das Meisterwerk jetzt restauriert. Das Rijksmuseum in Amsterdam erforscht und restauriert Rembrandts berühmtestes Gemälde vor aller Augen. Mit neuester Technik sollen die letzten. Nachtwache Rembrandt Bedingt durch die ohnehin dunkle Darstellung, die bereits Rembrandts Zeitgenossen bemerkten, und die Nachdunkelung des Gemäldes, ist in späterer Zeit die irreführende Bezeichnung Nachtwache vergeben worden. Gemälde Veredelung Keilrahmen Museumslizenz. Jahrhunderts führte das auch in den Niederlanden erstarkende Nationalbewusstsein zu einer neuen Bewertung. Mehr Infos Okay. Titania Palast Kino Historikern und Wissenschaftlern geht es allerdings nicht nur Attraction 2019 die Farben oder Rembrandts Techniken.

Nachtwache Rembrandt In Amsterdam ist Rembrandts Ruf als Künstler exzellent

Zuletzt war die "Nachtwache" restauriert worden, nachdem ein psychisch kranker Mann sie ein Jahr zuvor mit Messerstichen beschädigt hatte. Farbe des Randes. Nur einmal wird es die Stadt verlassen, Outlander Staffel 4 Trailer Deutsch des Zweiten Weltkriegs. Kunstdruck konfigurieren Breite Motiv, cm. SMS-Code anfordern Mobilnummer ändern. Nun aber gibt er ihnen den Rhythmus vor.

Nachtwache Rembrandt Follow Operation Night Watch Video

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Nachtwache Rembrandt Rembrandts "Nachtwache" soll ein überraschendes Gemälde werden Video

Onze helden zijn terug! Die bronzene Figurengruppe Die dreidimensionale Nachtwache niederländisch: Nachtwacht 3D oder De Nachtwacht in drie dimensies der russischen Bildhauer Michail Dronow und Alexander Taratynow Red2 von bis auf dem Rembrandtplein in Amsterdam präsentiert. Sie diente zudem als Vorlage für jüngere Versuche, von dem objektiv falschen Titel Die Nachtwache fortzukommen. Der Name Alice Cooper Riverdale steht sicher darauf, mit dem Jahr Mit neuester Technik sollen die letzten Geheimnisse des niederländischen Meistermalers offengelegt werden. Aus Rendez-vous vom Prijst de Lijst. Ihr Account wurde deaktiviert und kann nicht weiter verwendet Victorious Stream Deutsch. Icon: Der Spiegel.

Nachtwache Rembrandt Experience the Nightwatch Video

Ganzkörper-Scan für Rembrandts \

With new technology, it is the first time LED lighting has been able to render the fine nuances of the painting's complex color palette. It has a color rendering index of over 90, which makes it suitable for the illumination of artifacts such as The Night Watch.

On 13 May , the Rijksmuseum published a It was primarily created for scientists to view the painting remotely, and to track how aging affects the painting.

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The World of Rembrandt: New York: Time-Life Books. Los Angeles Times. Associated Press. The Guardian. Spring Lists of drawings , etchings , paintings , self-portraits.

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Wikimedia Commons. Daarom staan de hoofdfiguren niet centraal, maar iets naar rechts en de linker sergeant is ook naar rechts geplaatst om goed licht te vangen.

De situering van de zes verschillende schuttersstukken die alle in de grote feestzaal hingen, is begin eenentwintigste eeuw gereconstrueerd door kunsthistoricus Bas Dudok van Heel en daaruit blijkt dat het niet om individuele doeken ging, maar om 'een doorlopend fries van op elkaar afgestemde schilderijen'.

Rembrandts bijdrage wijkt in compositie en kleur danig af van de andere vijf werken, wat erop wijst dat hij zich 'waarschijnlijk niet aan de opdracht heeft gehouden.

Backer , Bartholomeus van der Helst , Nicolaes Eliasz. Pickenoy en Joachim von Sandrart. Wanneer Rembrandt de opdracht kreeg, is slechts bij benadering bekend.

Een van de achttien betalende geportretteerden wiens naam prijkt op het later bijgeschilderde schild of cartouche , Jan Claesz.

Rembrandt die toen woonde aan de Breestraat , niet ver van de Kloveniersdoelen, heeft het enorme doek waarschijnlijk in een galerij op de binnenplaats van zijn woning geschilderd.

Twee op het schilderij afgebeelde schutters hebben in verklaard dat zestien van de afgebeelde schutters elk ongeveer honderd gulden betaalden, de een wat meer dan de ander, al naargelang hij meer of minder prominent zichtbaar was.

Vanwege deze verklaring werd lang aangenomen dat Rembrandt ongeveer gulden verdiende. In de biografie die Baldinucci in in Florence uitgaf is echter sprake van scudi, wat ruim tweemaal zoveel is.

Baldinucci's belangrijkste bron was Bernhardt Keil , een Deens schilder die juist bij Rembrandt in de leer was ten tijde van De Nachtwacht.

Rembrandtkenner Bob Haak achtte gulden een onwaarschijnlijk laag bedrag vergeleken met wat Rembrandt ontving voor andere stukken uit deze jaren.

Haak vermoedde dan ook dat de twee schutters met hun verklaring in elk geval niet op de bijdragen van Banninck Cocq en Van Ruytenburch doelden.

Aangezien zij in hun geheel op het doek staan afgebeeld en duidelijk de belangrijkste figuren zijn, zou het volgens hem verbazing wekken als de twee niet aanmerkelijk meer dan honderd gulden zouden hebben betaald.

Op verschillende plekken bevinden zich lange sneden in het doek en in de verf. Het vermoeden is dat toen het schilderij nog in de Kloveniersdoelen hing, de schutters het doek door onvoorzichtigheid beschadigd hebben met hun pieken en hellebaarden.

Ongeveer eens per eeuw moet nieuw linnen achter tegen een doek worden aangebracht, omdat anders materiaalmoeheid kan ontstaan, waardoor het doek slap wordt en de verfhuid kraakt.

Schwartz noemde dit een 'vrij drastische ingreep', waarbij het schilderij ondersteboven wordt neergelegd en er druk op moet worden uitgeoefend om een goede hechting van de lijm te verkrijgen.

Bij vroegere verdoekingen 'werd lijm door het linnenweefsel heen gedrukt tot in de craquelure van het oppervlak'; eenmaal hard geworden kan deze lijm een medeoorzaak zijn van het donker worden van het schilderij.

Het schilderij werd ter ere van Rembrandts ste geboortejaar in gerestaureerd. Tussen de jaren en de Tweede Wereldoorlog werd de soepelheid en transparantie van de vernislaag verbeterd door een behandeling met alcoholdamp.

Daarnaast werd het doek 'ingesmeerd met een Zuid-Amerikaanse medicinale substantie, copaivabalsem , die doffe plekken opfrist.

Bovendien is gedurende bijna een eeuw bij elke schoonmaakbeurt een minuscule hoeveelheid van de pigmenten verloren gegaan.

Tijdens de Tweede Wereldoorlog werd het schilderij losgemaakt van de lijst en opgerold. Op 25 juni werd het uitgerold en schoongemaakt.

Een rol speelde hierbij dat Rembrandt als grondlaag een flexibel blijvende laag kwartsgrondering van zand en klei heeft gebruikt.

Bij de restauratie van het doek in werden 63 herstelde gaten en scheuren geconstateerd. Over het algemeen waren die beschadigingen niet van ernstige aard.

In de rechtervoet van de luitenant, onder de linkervoet van de kapitein en in de trommel bevonden zich gaten van ongeveer drie bij vier centimeter. In werd geconcludeerd dat de restauratie daarvan vermoedelijk al in de achttiende eeuw heeft plaatsgevonden.

Schwartz noemt drie oorzaken waardoor het schilderij beschadigd werd. Op 13 januari hakte een werkloze scheepskok met een schoenmakersmes in op het schilderij, maar alleen de vernislaag werd beschadigd.

Op 14 september beschadigde een psyschisch gestoorde man het schilderij met een gekarteld tafelmes. Het was de meest recente keer dat de verf met opzet beschadigd werd.

Bij Banninck Cocq werd een deel van de beschildering in de vorm van een verticale, langwerpige driehoek compleet uitgesneden.

Wegens de beschadigingen waren de restauratoren genoodzaakt om de buitenste vernislaag te vernieuwen. Daaronder bevonden zich nog restanten van oudere vernislagen en besloten werd ook die te verwijderen.

Slecht uitgevoerde retouches werden meteen maar vervangen en andere beschadigingen werden eveneens verholpen. Doordat het mes dwars door het schilderij was gegaan, werd aan de achterkant het doubleerdoek vervangen.

De werkzaamheden namen in totaal meer dan acht maanden in beslag. Op 6 april voorkwam snel ingrijpen van een suppoost ernstige schade toen een man het doek met zoutzuur besproeide.

Het werd meteen geneutraliseerd doordat de suppoost direct gedemineraliseerd water op het schilderij spoot. Een derde oorzaak van beschadigingen zijn incidentele ongelukken en goedbedoelde maar desastreuze restauratiemethoden.

In viel de hamer van een timmerman door het schilderij bij de installatie van banken. Op 8 juli begon Operatie Nachtwacht , de werknaam van de volgens het Rijksmuseum 'grootste restauratie ooit' van het schilderij.

Onderzoek en restauratie vinden plaats 'op zaal' en kunnen door het publiek worden gevolgd doordat rond het schilderij een 'glazen huis' is opgetrokken.

Hierdoor kan De Nachtwacht tijdens de hele operatie in de museumzaal blijven hangen. Bezoekers kunnen meekijken via de livestream.

Het team van 29 personen bestaat uit onder meer restauratoren, conservatoren, natuurwetenschappers en fotografen. Elke dag van de week werken drie leden van dit team aan het onderzoek.

Het omvat achtereenvolgens:. Doel van het onderzoek is om zo veel mogelijk te weten te komen. Het team stelt hierbij vragen als:. Het vooronderzoek zou tien maanden in beslag nemen, maar vanwege de coronacrisis , waarbij de medewerkers minimaal 1,5 meter afstand moesten houden, ging het langer duren.

Slechts twee medewerkers konden nog tegelijkertijd bij het schilderij werkzaam zijn. De bedoeling was om rond juli te beginnen aan de restauratie zelf, maar ook vanwege de coronacrisis wordt dit op zijn vroegst begin De daaruit ontstane afbeelding van het complete schilderij is 44,8 gigapixels groot, ofwel De afstand tussen de pixels bedraagt twintig micrometer 0,02 mm.

Het stelt onderzoekers in staat het schilderij op afstand zeer nauwkeurig te bestuderen. De afbeelding wordt ook gebruikt om komende verouderingsprocessen in kaart te brengen.

De waarde van het schilderij kan niet in geld uitgedrukt worden. Het is niet te koop of ooit te koop geweest. De schutterij die destijds de opdracht aan Rembrandt verstrekte was een stedelijke instelling en De Nachtwacht is sindsdien eigendom van de gemeente Amsterdam, in eeuwigdurende bruikleen aan het Rijksmuseum.

Uit dateert het oudste overgeleverde commentaar op het schilderij. Samuel van Hoogstraten was Rembrandts leerling in de eerste helft van de jaren veertig, dus ten tijde van het werk aan De Nachtwacht.

De kunst is om alle beelden die samen een historie vormen zodanig te schikken dat er 'geen de minste te veel noch te weynich in schijnt te zijn' en het resultaat een proeve van 'Simmetrie, Analogie, en Harmonie' is.

Het volstaat niet dat 'een Schilder zijn beelden op ryen nevens malkander stelt, gelijk men hier in Hollant op de Schuttersdoelen al te veel zien kan.

Schoon ik wel gewilt hadde, dat hij 'er meer lichts in ontsteeken had. In schreef de Italiaan Filippo Baldinucci een boek over grafische kunst, waarin hij vermeldde dat het schilderij erg bewonderd werd omdat het perspectief van de kapitein met de sponton in zijn hand zo uitstekend was dat het leek of die in haar volle lengte was afgebeeld.

Zelf vond hij het doek verwarrend en donker. Dergelijke kritiek gaf aanleiding tot het ontstaan van de negentiende-eeuwse mythe dat het doek door de opdrachtgevers niet aanvaard zou zijn.

Inmiddels behoort het schilderij tot de beroemdste ter wereld. Van tot in elk geval hing het doek in de grote feestzaal van de Kloveniersdoelen aan de huidige Amsterdamse Nieuwe Doelenstraat.

Hierdoor verdwenen er aan de boven-, linker- en rechterzijde enkele details. Van de linkerzijde werd het grootste deel verwijderd, waardoor enkele onderdelen geheel verdwenen: een brugleuning, twee schutters en de pluim van de hoed van een derde man.

Bovendien werd het effect van een bewegend gezelschap afgezwakt. De afgesneden delen van het schilderij zijn verloren gegaan, maar aangezien Frans Banninck Cocq een replica en een aquarel van het schilderij heeft laten maken, kan men indirect nog steeds de weggesneden gedeelten bestuderen, zij het op veel kleiner formaat.

In nam koning Lodewijk Napoleon het stadhuis in gebruik als zijn koninklijk paleis en werd het doek in februari dat jaar in het Trippenhuis in bewaring gegeven, waar destijds de kunsthandelaar C.

Roos woonde. Lisette has worked on special projects for the reopening of the Rijksmuseum in , this included the stretching of two large scale wax-resin lined paintings, one being the largest free hanging painting in the Rijksmuseum: The Battle of Waterloo J.

Next to full conservation treatments and research on paintings, Lisette has gained practical experience with collections management and preventive conservation.

Esther van Duijn is a paintings conservator and researcher, who has specialised in the history of paintings conservation in the Netherlands and has published widely on this subject.

In she successfully defended her Ph. As conservator she worked on numerous paintings from the 17th to the 19th century, from Van Goyen to Van Gogh.

Anna Krekeler was trained as a paintings conservator at the University of Fine Arts in Dresden, where she graduated in Since she has been working as a paintings conservator at the Rijksmuseum.

Her research focuses mainly on the painting technique of Dutch 17th century artists, including Johannes Cornelis Verspronck and Pieter de Hooch.

She has been working in the Rijksmuseum since April focusing on technical research and non-destructive analytical techniques.

She is conducting her PhD research on the technical development of painted wall hangings within this project. Verslype carried out technical research of the Rembrandt paintings of the Rijksmuseum for the second collection catalogue of Dutch Paintings of the Seventeenth Century in the Rijksmuseum Amsterdam.

As part of the research team for Operation Night Watch, Laura has been investigating alternative varnish removal methods since She is responsible for managing, assessing and performing conservation work on paintings going on loan.

Gregor J. Weber studied art history at universities in Cologne, Aachen and Utrecht. His PhD concerned art theory of the Dutch 17th century.

From to , Weber served as curator of Italian painting at the Gemäldegalerie Alte Meister in Dresden, and from to as director of the Gemäldegalerie in Kassel.

He worked as a lecturer at various institutions, including the University of Bamberg, which appointed him 'honorary professor' in His academic publications take a broad approach and address the art theory, iconography and stylistic analyses of art originating from the areas to the north and south of the Alps.

He organised various exhibitions on 16th to 18th century paintings, including four exhibitions on Rembrandt - in Kassel 'Rembrandt im Kontrast.

Currently, he is part of the steering group of Operation Night Watch and is involved in the art historical research of the Night Watch.

Jonathan Bikker has worked at the Rijksmuseum since and has been Curator of Research since He has also contributed to a number of Rijksmuseum exhibition catalogs.

He is currently involved in the art historical research of the Night Watch. Pieter Roelofs is curator of 17th century Dutch painting at the Rijksmuseum since Roeloefs is currently involved in the art historical research of the Night Watch and is part of the Night Watch advisory committee.

She has published and lectured widely in this field and co organized many conferences. She is currently involved in the technical art historical research of the Night Watch.

These articles appeared as a special edition of the Rijksmuseum Bulletin in following the conservation treatment.

The Night Watch is one of the most famous paintings in the world - but why? Rembrandt expert Jonathan Bikker answers this and various other questions in this publication.

Van Heel has published two articles in the Rijksmuseum Bulletin in Operation Night Watch will be carried out over the coming years — in a glass chamber so the visiting public can follow its progress.

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